Tipps und Tricks gegen Insekten

So kannst Du zurückschlagen, wenn sie Dir den Schlaf rauben...

Es gibt viele Möglichkeiten vor dem Stich der Mücken zu schützen. Eine zusätzliche Möglichkeit bieten natürlich unsere ZEDAN Produkte. Es gibt aber auch viele Tipps, mit denen man der Mückenplage (zumindest im Haus) entgegenwirken kann.

Die banalste ist eigentlich: Fenster zu abends! Wenn Fenster auf, dann ohne Licht. Das versteht sich eigentlich von selbst. Aber manchmal steht die Tür doch noch einen Spalt auf, oder die Kinder haben das Licht wieder angemacht. Selbst wenn bei geöffneten Fenster kein Licht an ist: trotzdem liegt der Geruch von „Mensch“ in der Luft. Das mögen die Mücken und folgen gerne dieser Einladung ins Haus.

Insektengitter

Liegt eigentlich auf der Hand. Wenn keine Mücke reinkommt, kann auch nichts passieren. Leider finden Mücken auch kleinste Schlupfwinkel. Daher müssen die Gitter sorgsam eingepasst und regelmäßig kontrolliert werden.

Unterstützend in der „Hausabwehr“ können auch bestimmte Pflanzen sein, die wegen ihres Geruchs Mücken natürlich fernhalten. Tomatenpflanzen, Lavendel, Basilikum, Schnittlauch oder Zitronenmelisse werden abwehrende Eigenschaften zugesprochen. Wenn diese in Töpfen oder auch im Beet vor dem Fenster platziert werden kann das helfen.

Brutstellen vermeiden

Stechmücken legen ihre Eier in großer Menge auch in kleinsten Wassermengen ab. Daher sollte stehendes Gewässer möglichst vermieden werden. Schwierig wenn man einen Teich hat, aber man kann z.B. Regentonnen abdecken und Gießkannen grundsätzlich leeren. Auch Vogeltränken sollte regelmäßig ausgeleert und gereinigt werden. In die Regentonne kann man auch einige Tropfen Spülmittel geben, damit die Oberflächenspannung herabgesetzt wird und die Mückenlarven sich so nicht zum Atmen an der Wasseroberfläche halten können.

Mückenlarven im Gartenteich

Keinesfalls sollte dieser Trick aber im Gartenteich angewendet werden. Dadurch können nämlich auch nützliche Insekten getötet werden. Gegen Mückenlarven im Gartenteich helfen am besten Fische. Aber auch viele Wasserinsekten wie Libellen, Schwimmkäfer, Rückenschwimmer usw. ernähren sich von Mückenlarven. Wer im Teich keine Fische halten kann oder will, der kann mit einem Wasserspiel die Oberfläche in Bewegung halten. Das erschwert die Eiablage der Mücken.

Die richtige Kleidung wählen

Eine angemessene Kleidung kann auch helfen die Mücken Angriffe zu minimieren. Weite und helle Kleidung ist besser als dunkle. Enge Kleidungsstücke können leichter durchstochen werden. Da die Fußknöchel oftmals freiliegen, sollten hier Socken getragen werden, die über die Knöchel reichen. Wer das nicht so schön findet sollte hier z.B. mit Zedan oder Zedan Outdoor nachhelfen.

Die richtige Anwendung

Vielleicht wundert Ihr euch, dass auch wir einen Warnhinweis auf unseren Produkten angeben müssen. Das liegt an den ätherischen Ölen, die wir verwenden. Diese können nämlich Allergien auslösen. Das ist allerdings sehr selten. Wenn man aber weiß, dass man empfindlicher reagiert als andere Personen, dann sollte man den sogenannten Ellenbeugen-Test machen. In der Ellenbeuge ist die Haut ziemlich sensibel. Wenn ihr dort keine Probleme mit dem Produkt habt, dann könnt Ihr es auch problemlos auf dem ganzen Körper anwenden.

ZEDAN - Mückenschutz - Detail Mücke

  10 Fakten zu Stechmücken

  1. Weltweit gibt es mehr als 3500 Stechmückenarten
  2. In Europa kommen 104 Arten vor, von denen fast alle auch in Mitteleuropa zu finden sind.
  3. 20 Prozent aller Menschen sind Mückenmagneten.
    Daran sind nicht nur ihre Gene schuld. Auch der Stoffwechsel, die Körpertemperatur und vor allem der persönliche Bakterienzoo machen diese Mücken besonder gierig.
  4. Mücken stehen auf Kohlenendioxid
    Das Gas können sie mit ihren feinen Sinnesorganen aus bis zu 50 Meter Entfernung wahrnehmen. Sie „riechen“ praktisch, wo sich ihre Blutquelle aufhält.
  5. Blutgruppe 0 hat ein Problem
    In Tests wurden Menschen mit Blutgruppe 0 doppelt so häufig angeflogen und gestochen wie Menschen mit Blutgruppe A. Blutgruppe B lag in der Beliebtheitsskala für die Mücken zwischen A und 0.
  6. Ammoniak und Harnsäure
    Verschiedene Mückenarten haben bestimmte Vorlieben: Manche zieht der Geruch nach Ammoniak eher an, andere lieben Milchsäure.
  7. Zwillinge sind nicht gleich betroffen
    Der Stoffwechsel der Menschen wird zu einem großen Teil, aber eben nicht nur, von unserem Erbgut bestimmt. Dass die Gene uns nicht alleine für Mücken attraktiv machen, konnten Studien an eineiigen Zwillingen beweisen.
  8. Schweiß besteht aus mehr als 350 Komponenten
    Der menschliche Schweiß setzt sich aus mehr als 350 verschiedenen Komponenten zusammen, die von verschiedenen Bakterien unterschiedlich umgesetzt werden. Entsprechend aufwendig ist es, genau die Essenz zu finden, die Mücken abhält oder anzieht.
  9. Nur Blut? Weit gefehlt!
    Die mit der Blutmahlzeit aufgenommenen Proteine (besonders aus Hämoglobin und Albumin) und Eisen (aus Porphyrin-Verbindungen wie Häme) sind für die Produktion der Eier essentiell. Ansonsten ernähren sich weibliche Stechmücken wie auch die Männchen von Nektar und anderen zuckerhaltigenPflanzen- oder Fruchtsäften.
  10. Die älteste Mücke ist 79 Mio Jahre alt
    Die stammesgeschichtlich älteste bisher bekannte Stechmücke ist als Inkluse (Einschluss) in etwa 79 Millionen Jahre altem Bernsteinfossil erhalten. Eine ursprünglichere Schwesterart der Stechmücken ist in 90 bis 100 Millionen Jahre altem Bernstein überliefert.
ZEDAN - Zeckenabwehr

  10 Fakten zu Zecken

  1. Zecken sind Spinnentiere
    Sie haben 8 Beine.
  2. In Deutschland kommen etwas 20 Zeckenarten vor,
    Der „gemeine Holzbock“ ist der am weitesten verbreitete.
  3. Der „gemeine Holzbock“ ist ein sogenannter Lauerer
    Er krabbelt auf einen Grashalm oder Busch, hält sich mit den Hinterbeinen fest und streckt die Vorderbeine raus. Sobald ein Wirt vorbei kommt, greift er zu.
  4. Zecken „riechen“ ihre Beute
    Und zwar mit dem „Haller Organ“. Das befindet sich nicht am Kopf, sondern am letzten Beinelement das vordersten Beinpaares.
  5. Zecken sind wählerisch.
    Sie suchen sich die richtige Stelle auf dem Wirt. Das kann mehrere Stunden dauern, denn sie sind nicht gerade schnell…
  6. Zecken stechen
    Auch wenn der Mensch von Zeckenbissen spricht. In Wahrheit stechen sie… Sie haben einen Stechrüssel mit dem sie das Blut aufsaugen.
  7. Krankheitsüberträger
    Die Zecke kann die meisten Krankheitserreger von allen Parasiten tragen ohne selber daran zu erkranken.
  8. Schnelles Entfernen der Zecke ist wichtig
    Werden Zecken innerhalb von 24 Stunden gefunden und entfernt, können nicht so viele Krankheitserreger in den Wirt gelangen. Das haben Tests ergeben. Ein wichtiger Hinweis bezgl. des genauen Absuchens nach Spaziergängen.
  9. Zeckenstiche sollte man fotografieren
    Oftmals hat man vergessen, wo die Zecke genau gesessen hat. So kann man später die damalige Stichstelle untersuchen und sehen, ob es irgendwelche Reizungen gibt wie z.B. die sogenannte Wanderröte, die ein Hinweis auf eine Borrelioseinfektion sein kann.
  10. Zecken können seeehhhrr lange ohne Nahrung auskommen
    Die (in Deutschland nicht heimische) Lederzecke Ornithodoros papillipes, kann bis zu 11 Jahre ohne Nahrung überleben. Der bei uns heimische „gemeine Holzbock“ kann drei bis fünf Jahre ohne Nahrung überleben.

Zeckenschutz

Mit ZEDAN outdoor kann man sich auch gegen Zecken schützen. Allerdings ist ein lückenloses Auftragen der Lotion sehr wichtig. Denn Zecken krabbeln auf dem Körper, bis sie eine Stelle gefunden haben, an der die Haut recht dünn ist, und darunter viel Blut vermutet wird. Daher sollte man bei Spaziergängen auf Wald und Flur vor allem die „Einstiegsöffnungen“ behandeln wie z.B. der Kragenbereich, Ärmel- und  Hosenbeine.

ZEDAN kann man auch direkt auf die Kleidung auftragen um den Schutz noch zu erhöhen. Bitte mache aber immer erst einmal einen Verträglichkeitstest an einer unauffälligen Stelle der Kleidung.

Folgende Tipps solltest Du in jedem Fall zusätzlich beherzigen:

Vermeide hohes Gras und die Vegetation am Wegesrand

Früher wurde gesagt, dass die Zecken sich aus den Bäumen fallen lassen. Das ist natürlich kompletter Blödsinn. Zecken halten sich in hohem Gras und im Unterholz auf, da dort die meisten Tiere vorbei kommen. Und dann muss die Zecke nur noch „umsteigen“ und ist dann auf dem neuen Wirt. Daher lieber auf den Wegen bleiben…

Geschlossene Kleidung tragen

Tja, da hat man manchmal gar keine Lust zu. Vor allem wenn es so schön warm ist… Aber so hat die Zecke leichtes Spiel und gelangt direkt an die Haut.

Helle Kleidung tragen

Das hat nichts damit zu tun, dass Zecken helle Kleidung meiden. Man kann sie einfach nur schneller erkennen, wenn sie auf Hose oder Shirt herumkrabbeln um irgendwie an die Haut zu gelangen.

Socken über die Hosenbeine

Sieht vielleicht doof aus, aber so kann die Zecke nicht übers Hosenbein auf Dich drauf gelangen. Du musst ja nicht so durch die Stadt laufen. Aber auf der Wiese macht das durchaus Sinn.

Körper absuchen

Nach dem Spaziergang solltest Du Dich selber oder Deine Kinder nach Zecken absuchen. Wie gesagt sind Zecken auf der Suche nach den einfachen Stellen wo sie relativ einfach an viel Blut kommt. Da sind Armbeugen, Kniekehlen, Intimbereich sowie Hals und Kopf „gefundenes Fressen“. Aber bitte nicht nur dort schauen, sondern den ganzen Körper absuchen.

Impfen lassen

Ob man sich impfen lässt oder nicht kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt Regionen in denen die Zecken FSME (Frühsommer-Meningoenzphalitis) oder Borreliose übertragen können. Das heißt ja auch noch lange nicht, dass alle Zecken das dann auch wirklich machen. Am besten du besprichst eine mögliche Impfung für Dich oder Deine Kinder mit Deinem Hausarzt.


ZEDAN & BREMSENBREMSE Insektenschutz vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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